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Ein paar gute Tipps zum Kauf eines Kinderbettes

Im Folgenden bekommst du ein paar gute Tipps, die man beim Kauf eines Kinderbettes beachten sollte.

Welche Art Kinderbett?

Ganz zu Beginn, solltet ihr euch über die Art des Kinderbettes einig werden (Hochbett, Funktionsbett, Abenteuerbett, Kinderbett Prinzessin, usw.). Dies hängt in aller Regel vom Alter des Kindes ab. Für kleine Kinder ist eher ein Baby- oder Beistellbett empfehlenswert. Größere Kinder fühlen sich wohl eher im Abenteuer oder Jugendbett wohler.

Der richtige Platz für das Babybett

Gerade in den ersten Monaten empfiehlt es sich, das Babybett im Elternschlafzimmer aufzustellen, so ist Ihr Baby die gesamte Nacht in Ihrer Nähe. Auch beim nächtlichen Stillen können Sie so Ihr Baby sofort anlegen und müssen das Schlafzimmer nicht verlassen. Das Babybett sollte nicht vor oder in unmittelbarer Nähe zur Heizung und auch nicht unter dem Fenster stehen.

Die Matratze – nicht zu hart und nicht zu weich

Wichtig ist, dass die Matratze für kleine Babys nicht zu hart ist, aber auch größeren Kindern noch genügend Halt gibt. Einige Hersteller bieten Matratzen mit einer Baby- und einer Kleinkindseite an. Eine mittelharte Kinderbettmatratze reicht bei einer Größe von ca. 140 cm x 70 cm etwa für die ersten fünf Lebensjahre. Sie sollte durch integrierte Belüftungskanäle eine gute Luftdurchlässigkeit gewährleisten, um die CO2-Rückatmung so gering wie möglich zu halten. Auch der Matratzenbezug sollte atmungsaktiv, allergikerfreundlich und komplett abnehmbar sein, damit er in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Das ist besonders für Kinder mit Allergien wichtig. Bitte verwenden Sie keine wasserfeste Auflage, da diese nicht luftdurchlässig ist.

Welches Material?

Kinderbetten bestehen größtenteils entweder aus Vollholz (massiv), sind teilmassiv oder sie wurden aus MDF- bzw. Spanplatten hergestellt. Massive Kinderbetten (Vollholz) sind dabei die hochwertigeren Modelle. Je nach Vorhaben und Bedarf können es aber genauso gut die Betten aus MDF- bzw. Spanplatten tun. Wichtig bei allen ist nur, dass bei einer eventuellen Lackierung des Bettes speichelfeste, schadstoffarme und lösemittelfreie Lacke verwendet wurden.

Abstand der Gitterstäbe

Der Abstand der Gitterstäbe sollte mindestens 4,5 cm und maximal 6,5 cm betragen, damit sich Ihr Baby nicht einklemmen kann oder mit dem Köpfchen stecken bleibt. Zwei bis drei Schlupfsprossen im Babybett ermöglichen Ihrem Kleinkind später einen sicheren Ausstieg.

Vom Baby- zum Juniorbett

Manche Betten lassen sich durch den Einbau zusätzlicher Elemente (z.B. längerer Seitenteile) vom Babybett Pony zum Juniorbett oder Kindersofa umbauen. Dies hat den Vorteil, dass nicht gleich ein ganz neues Bett gekauft werden muss. Das Kind sollte aber zum Kopf-und Fußteil hin noch mindestens 10 Zentimeter Abstand haben. Ist dies nicht der Fall, wird es Zeit, ein größeres Bett anzuschaffen.

Was soll das Kinderbett können?

Wichtig ist es auch, sich einmal über die Funktionen eures Kinderbettes Gedanken zu machen. Was soll das Bett also können? Welche Bedürfnisse und Ansprüche habt ihr an das Bett? Manche Kinderbetten sind z.B. umbaubar, so dass sie nach dem Baby-Alter immer noch eine gute Figur machen und weiter genutzt werden können.

Nestchen, Betthimmel und Felle

So niedlich und kuschelig auch Betthimmel, Nestchen und Felle im Babybett sind – um die Gefahren des plötzlichen Kindstodes zu minimieren, sollten Sie darauf verzichten. Sie können ebenfalls zu einem Atemrückstau und zur Überwärmung führen.

Sicherheit geht vor!

Achten Sie darauf, dass das Bett keine spitzen Ecken und scharfen Kanten hat. Trägt es das GS-Prüfzeichen, sind Sie auf der sicheren Seite. Der Abstand der Gitterstäbe ist ebenfalls wichtig, damit sich Ihr Kind nicht sein Köpfchen einklemmen kann. Laut DIN-Norm sollte er nicht weniger als 4,5 cm und nicht mehr als 6,5 cm betragen. In der Regel lassen sich zwei, im besten Fall drei der Stäbe herausnehmen. So kann das Kind gefahrlos rein und raus klettern.

Fazit

Um einen eventuellen Fehlkauf des Kinderbettes zu vermeiden, sollte man sich im Vorfeld ein paar Gedanken dazu machen. Was möchte ich? Was möchte mein Kind? Wie lange soll mein Kind in dem Bett schlafen?

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